„Le Monde“ startet eine Debattenreihe über große städtische Projekte

Wie können wir die Menschen für Großprojekte begeistern? Diese Frage ist der Auftakt einer Debattenreihe, die bis 2028 andauern wird. Initiiert von Le Monde in Zusammenarbeit mit Tisséo, dem in Toulouse ansässigen öffentlichen Verkehrsbetrieb, der sich mit der Entwicklung großer Projekte beschäftigt, wird diese Reihe untersuchen, wie sich große städtische Projekte in verschiedene Realitäten und Perspektiven einfügen: als Reaktion auf den anhaltenden demografischen Druck, zur Verbesserung des Alltags der Nutzer, als Beitrag zum Kampf gegen die globale Erwärmung, zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung usw.
Das Paradoxon städtischer Bauvorhaben ist den städtischen Akteuren wohlbekannt: Die Zufriedenheit mit ihrer Fertigstellung ist proportional zum Grad der Verärgerung, die ihre Umsetzung begleitet, die wiederum auf die Angst vor ihrem Start zurückzuführen ist. Dies kann seinen Preis haben, insbesondere politischen – daher die Besessenheit der Bürgermeister, in den Monaten vor den Kommunalwahlen möglichst viele Projekte abzuschließen. Die Wahlen 2026 bilden da keine Ausnahme: Während des Wahlkampfs werden die gewählten Amtsträger die Eröffnung von Baustellen vervielfachen, die manchmal noch nicht vollständig fertiggestellt sind …
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Le Monde